ALBERT ANKER. MALSTUNDEN BEI RAFFAEL

Endo Anaconda begegnet Albert Anker dort, wo einem der Künstler so nahe kommt wie nirgendwo sonst – im Atelier des Malers...
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ALBERT ANKER. MALSTUNDEN BEI RAFFAEL

Endo Anaconda begegnet Albert Anker dort, wo einem der Künstler so nahe kommt wie nirgendwo sonst – im Atelier des Malers im Seeländer Dorf Ins, einem der ganz wenigen Künstlerateliers aus dem 19. Jahrhundert, die im Originalzustand erhalten geblieben sind. In dieser raumgewordenen Enzyklopädie mit unzähligen «Exponaten» vom Boden bis zur Decke lässt sich bis in die hintersten Winkel erforschen, was Anker liebte, bewunderte, wonach er sich sehnte, was ihm Vergänglichkeit und Tod vergegenwärtigten und was er jederzeit vor Augen haben wollte.
In «Alber Anker. Malstunden bei Raffael» wagt Endo Anaconda in Ankers Haus eine radikal subjektive, kenntnisreiche und humorvolle Auseinandersetzung mit Albert Anker (1831 – 1910), die auch aufräumt mit Klischees und vorschnellen Vereinnahmungen.
Und Endo ist nicht allein: Der Pianist Oliver Schnyder spielt den Soundtrack zum Film und, im Salon von Familie Anker, auf dem Hausklavier live zu «Comics», die der Maler für seine Tochter Louise zeichnete. Weiter im Film: Albert Anker als Puppenspieler. – Die ebenso unbekannten wie spektakulären Carnets des Künstlers, die bis nach Key West und Kuba führen und in wildem Durcheinander alles enthalten, was Anker nie mehr vergessen wollte. – Sohn Maurice stört die Ordnung und bereist die Weltmeere. – Lässt sich Albert Anker ohne Impressionismus verstehen? Nein.