Vermittlung

Die Kunsthalle Palazzo setzt grossen Wert auf professionelle Vermittlung von Kunst. Führungen, Workshops, Künstlergespräche und Familiennachmittage laden zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen ein. 

Angebote Schulen

Der Kunsthalle Palazzo ist der Austausch mit Schulen sehr wichtig.
Ab diesem Jahr 2022 können wir mit der Unterstützung von der Abteilung Kulturförderung für alle Schulen des Kantons BL die Vermittlungsangebote kostenlos anbieten. Zu jeder Ausstellung bietet die Kunsthalle Palazzo folgende Angebote für Schulen:

Interaktiver Rundgänge in der aktuellen Ausstellung
Dauer: 60 Min.
Zeitfenster: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr, Nachmittag auf Anfrage
Zielgruppe: Volksschulen, Gymnasien, Berufsschulen
Kostenlos für Schulen BL

Sketching in der Kunsthalle Palazzo: Kurzrundgang und freies Zeichnen in der aktuellen Ausstellung
Dauer: 90 Min.
Zeitfenster: Mo – Fr, 8 – 12 Uhr, Nachmittag auf Anfrage
Zielgruppe: Volksschulen, Gymnasien, Berufsschulen
Kostenlos für Schulen BL


Die Angebote werden ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten angeboten und ermöglichen das einzigartige Erlebnis, allein in den Ausstellungsräumen zu sein.

Kontakt
olivia.jenni@palazzo.ch

EDUCATION PROJEKTE

Zu den Ausstellungen organisieren wir Education Projekte. Schüler*innen erhalten durch diese Projekte die Möglichkeiten, hinter die Kulissen einer Ausstellungsentstehung zu schauen, partizipativ an einer Ausstellung teilzunehmen und/oder mit zeitgenössischen Künstler*innen in Dialog zu treten.

Education Projekt zur Ausstellung «frag°ment»:
Werkschau Gymnasium Bäumlihof, Basel

Im Rahmen der Ausstellung «frag°ment» lancierte die Kunsthalle Palazzo ein Education Projekt mit der Lehrperson Silvia Arbogast und einer Klasse des Gymnasiums Bäumlihof, Basel (11. Schuljahr). Die Schüler:innen erhielten die Gelegenheit einen Ausstellungsraum in der Kunsthalle Palazzo während der Ausstellung «frag°ment» mit eigenen Werken zu bespielen. Während der ersten Hälfte des Schuljahres 2021/22 lernten sie die Kunsthalle Palazzo kennen und setzten sich mit dem Ausstellungsthema und den künstlerischen Positionen der in dieser Ausstellung präsentierten zeitgenössischen Künstler:innen auseinander. In den darauffolgenden Monaten entstanden eigene Arbeiten. Die Hängung der Werke erfolgte durch die Schüler:innen in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Palazzo. 

Die Schüler:innen kreierten eine surreal anmutende Raumstimmung, die zwischen Vergänglichkeit, Körperlichkeit und den damit verbundenen fragmentarischen Beobachtungen schwingt. Aus Garn gehäkelte Augen, Augenbrauen, Nase und Mund formen ein Gesicht und bilden den Auftakt zur Werkschau. Im Ausstellungsraum schweben zwei Spaceshuttle ähnliche Gebilde, eine Assemblage aus Schalterteilen, Leiter, Kabel und LED-Lampen, aber auch Küchenmaterialien wie Siebe und Schüsseln. An überdimensionierte Augen erinnernd scheinen sie die Besuchenden zu scannen. Wen beobachten bzw. überwachen sie? Waren es die Personen des nicht beendeten Frühstücks? Eine surreal angehauchte Szene mit angeschnittenen Möbeln,  Büchern, Notizen und Stiften und ein angebissenes Croissant. Daneben befindet sich ein fragmentierter, «Ansichtssache» genannter Spiegel. Eine Sammlung an weiblichen Büsten und Körperfragmenten erweitert das Ensemble. Eine Büste glänzt golden und trägt ihre kostbare Farbe zur Schau. Die Bepflanzung der «Weinenden Mutter Natur» hingegen wird dem Vertrocknen preisgegeben. Sie wird nicht mehr gegossen, denn die tränenden Brustaugen würden die Skulptur zerstören. Auf der gegenüberliegenden Seite liegen auf einem Sockel rosafarbene 3-D-Ausdrucke eines menschlichen Schädels und Brust- und Lendenwirbel. In einer Animation beginnen sie zu tanzen und vollführen in Endlosschleife einen Totentanz, der in der Bewegung eines Kronleuchters endet.

Schüler:innen: Luna Addi, Noa Brodbeck, Jonathan Bittner, Lia Druzba, José Duran, Isla Huggel, Lea Kunz, Julian Loosli, Enya Minovsky, Gioia Pfirter, Beatrice Prime, Elias Schiliro, Salome Schmid, Leon Schüep

Education Projekt zur Ausstellung «Interior. Christelle Kahla, Anita Mucolli, Julia Steiner, Nicolas Vionnet»

Zur Ausstellung wurde ein Education Projekt mit dem Gymnasium Liestal durchgeführt. Die Schüler:innen setzten sich eingehend mit der Ausstellung «Interior» in der Kunsthalle Palazzo auseinander und besuchten die Künstlerin Julia Steiner in ihrem Atelier.

Education Projekt zur Ausstellung Corpo e Spazio. Emanuel Strässle

Zur Ausstellung Corpo e Spazio. Emanuel Strässle wurde ein Education Projekt mit dem Gymnasium Liestal (Lehrperson: Malee Roth) durchgeführt. Die Schüler:innen erhielten durch dieses Projekt die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Ausstellungsentstehung zu schauen, partizipativ daran teilzunehmen und mit den zeitgenössischen Künstlern Emanuel Strässle und Christian Schoch beim Besuch in deren Atelier in Dialog zu treten. Der unmittelbare Kontakt ermöglichte die Diskussion um Kunst, Kunstausbildung und Künstlerdasein. Als Abschluss schaffen die Schüler*innen ihre eigenen kreativen Umsetzungen.

Besuch der Künstler Emanuel Strässle und Christian Schoch in deren Ateliers

Education Projekte zur Ausstellung Why so serious? Helen Balmer, Mickry 3, Fabio Luks

Zur Ausstellung WHY SO SERIOUS? lancierte die Kunsthalle Palazzo zwei Education Projekte:

EDUCATION PROJEKT 1 – Gymnasium Liestal

Schüler:innen des Gymnasiums Liestal erhielten die Gelegenheit, einen Ausstellungsraum in der Kunsthalle Palazzo während der Ausstellung WHY SO SERIOUS? mit eigenen Werken zu bespielen. Während der ersten Hälfte des Schuljahres 2020/21 kreierten sie eigene Arbeiten zur Ausstellung. Begleitet wurden sie bei diesem Prozess von ihren Lehrpersonen Malee Roth und Simone Wyss.

EDUCATION PROJEKT 2 – Gymnasium Bäumlihof Basel

Schüler:innen des Gymnasiums Bäumlihof, Basel (Lehrperson Bildnerisches Gestalten: Silvia Arbogast) setzten sich intensiv mit der Ausstellung WHY SO SERIOUS? auseinander. Während dem Aufbau der Ausstellung besuchten sie die Ausstellungsräume und erhielten vom Kurator Michael Babics einen Einblick in den Entstehungsprozess. In einem zweiten Schritt trafen sie den Künstler Fabio Luks in seinem Atelier und philosophierten mit ihm gemeinsam über die Rolle des Künstlers in unserer heutigen Gesellschaft. Inspiriert von den Eindrücken stellten sie eigene Werke her, die am Gymnasium Bäumlihof ausgestellt wurden.

Abschlussarbeiten der Schüler*innen des Gymnasiums Bäumlihof im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit den Werken von Fabio Luks

Die Schüler:innen des Gymnasiums Bäumlihof haben sich intensiv mit dem Thema «Ohr» auseinandergesetzt. Tolle eigene Kreationen sind entstanden: