WHY SO SERIOUS?

HELEN BALMER, MICKRY 3, FABIO LUKS
13. Februar – 28. März 2021

Die Ausstellung WHY SO SERIOUS? in der Kunsthalle Palazzo widmet sich drei künstlerischen Positionen aus verschiedenen Generationen. Auf den ersten Blick nicht nur altersbezogen weit voneinander entfernt, ergeben sich beim genauen Hinschauen ihrer Werke erstaunliche Parallelen und auftauchende Querbezüge. Allen gleich ist die Auseinandersetzung mit Raum und die verspielt, ironische, manchmal mit Schalk unterlegte Zugangsweise, auf welche auch der Ausstellungstitel anspielt. Die mehrdeutigen Titel und damit die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Bedeutungsebenen von Sprache ist bei allen drei ein gewichtiger Teil ihres Werks. In der Kunsthalle Palazzo werden sie erstmals gemeinsam in einer Ausstellung präsent sein.

Kurator der Ausstellung: Michael Babics

 

HELEN BALMER *1924, lebt und arbeitet in Basel

Helen Balmer ist eine 95-jährige Bildhauerin, die noch immer aktiv ist und deren Oeuvre einige überraschende Entdeckungen bereithält. Mit beeindruckender räumlicher Präzision erzielt sie schon bei kleinsten Arbeiten eine Spannung, welche sich auf den Betrachtenden überträgt. Eine Auswahl ihrer Werke aus allen Schaffensphasen, einige noch nie gezeigt, werden in der Kunsthalle Palazzo präsent sein.

 

MICKRY 3, leben und arbeiten in Zürich
Nina von Meiss *1978 / Dominique Vigne *1981 / Christina Pfander * 1980

Mickry 3 sind ein Künstlertrio aus Zürich, welche sich mit ihren ironischen, raumorientierten Arbeiten einen bedeutenden Platz in der Schweizer Kunstszene geschaffen haben. Ihre oft Geschlechterthemen aufgreifenden Werke faszinieren, irritieren und provozieren. Doppelbödig, mehrdeutig und immer mit Einflüssen aus der Alltags- und Popkultur schaffen sie eine eigene Art von Mickry Kosmos. Mickry 3 werden in der Kunsthalle Palazzo einen Raum zur freien Gestaltung zur Verfügung haben.

 

FABIO LUKS *1982, lebt und arbeitet in Basel und Biel/Bienne

Fabio Luks ist ein aus Biel stammender Künstler, der heute in Basel lebt und arbeitet. Seine künstlerische Welt kreiert er stets über die Sprache. Sei es mit grossen dreidimensionalen Buchstaben, die sich zu einem Wort formieren, oder mit in Handschrift direkt auf die Wand gemalten Wörtern, die sich jeweils mit den Besonderheiten eines Ortes auseinandersetzen. Für die Ausstellung in der Kunsthalle Palazzo wird Fabio Luks den Eingangsbereich und den ersten Ausstellungsraum mit raumspezifischen neuen Arbeiten bespielen.

 

Bild: Blick in das Schaulager von Helen Balmer an der Alemannengasse in Basel, 2019