Rundgänge der Kurator:innen

Mi, 29. April & 3. Juni 2026
Fr, 8. Mai & 26. Juni 2026
So, 28. Juni 2026
jeweils 15 Uhr

Die Kurator:innen Michael Babics und Olivia Jenni führen durch die Ausstellung «Körpersprache».

Mi, 29. April & 3. Juni 2026 (Michael Babics)
Fr, 8. Mai & 26. Juni 2026 (Olivia Jenni)
So, 28. Juni 2026 (Michael Babics und Olivia Jenni)
jeweils 15 Uhr

Die Ausstellung vereint Werke von Thomas Hauri, Sofía Durrieu, Pawel Ferus und Anastasia Müller, die die Räumlichkeiten auf unterschiedliche Weise bespielen. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet er die nonverbale Kommunikation, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der Werke und Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.

Die künstlerischen Positionen setzen sich mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum auseinander. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.

Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.

Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von der Kulturförderung des Kantons Basel-Landschaft, der Stadt Liestal, der Landis & Gyr Stiftung und der BLKB Stiftung für Kultur und Bildung.

The curators Michael Babics and Olivia Jenni will lead guided tours of the exhibition “Körpersprache”.

Wed 29 April & 3 June 2026 (Michael Babics)
Fri 8 May & 26 June 2026 (Olivia Jenni)
Sun 28 June 2026 (Michael Babics and Olivia Jenni)
each at 3 pm

The exhibition brings together works by Thomas Hauri, Sofía Durrieu, Pawel Ferus and Anastasia Müller, each engaging with the space in distinct ways. The title “Körpersprache” lends itself to multiple interpretations. In everyday usage, it refers to nonverbal communication, in which gestures, postures and movements are understood as forms of expression. Within the context of the exhibition, however, a three-dimensional object may itself be conceived as a body – a presence that responds to its surroundings and to visitors, entering into relation with them. The architectural interior, too, can be understood as a body that holds both works and viewers, bringing them into dialogue.

The artistic positions explore the relationship between body and space from different perspectives. Thomas Hauri develops pictorial spaces in his works on paper that evoke a sense of corporeality, their interiors resembling a skin-like surface. Sofía Durrieu examines extensions of the human body and the forces that resist them. Pawel Ferus works with large-scale fragments such as heads or feet, which engage both the architectural environment and the viewer, raising questions of scale. Anastasia Müller approaches the body as a scientific subject, integrating medical aspects and new technologies into her research-based practice.

The exhibition invites visitors to become aware of their own bodies in space – through movement and through their interaction with the works.

The exhibition is generously supported by the Cultural Promotion Office of the Canton of Basel-Landschaft, the City of Liestal, the Landis & Gyr Foundation, and the BLKB Foundation for Culture and Education.