Körpersprache
25. April – 28. Juni 2026
Vernissage: Fr, 24. April 2026, 18 – 21 Uhr
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Die Ausstellung «Körpersprache» wird im kommenden Frühling/Sommer in der Kunsthalle Palazzo in Liestal stattfinden. Sie umfasst vier Künstler:innen, die die Räumlichkeiten in unterschiedlicher Weise bespielen werden. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.
Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.
Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
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The exhibition „Körpersprache“ (Body Language) will take place at the Kunsthalle Palazzo in Liestal in the coming spring/summer. It brings together four artists who will engage with the spaces in different ways. The title „Körpersprache“ (Body Language) is open to multiple interpretations. In everyday usage, it refers to non-verbal communication, in which gestures, postures or bodily movements can be read as messages addressed to others. Within the context of the exhibition, a three-dimensional object in the exhibition space can be understood as a body that, through its presence, responds to its surroundings and to the visitors, thereby beginning to speak with them. The architectural interior can also be understood as a body: one that absorbs the artworks and the visitors and enters into a dialogue with them.
The artists invited to the exhibition engage in their work with the body and its relationship to space. In his paintings on paper, Thomas Hauri creates corporeal spaces whose inner life appears lined like skin. In her work, Sofía Durrieu explores artificial protrusions on the human body and the forms of resistance they encounter. In his sculptural practice, Pawel Ferus works with large-scale body fragments such as heads or feet, which enter into a relationship with the architectural body and with the bodies of the visitors, raising questions of scale. Anastasia Müller focuses on the body as a scientific subject, incorporating medical aspects as well as new technological tools into her research-based approach.
The exhibition aims to draw visitors’ attention to their own bodies – through movement in space and through interaction and communication with the artworks.
