Finissage «Körpersprache»
15 Uhr: Rundgang mit den Kurator:innen
Feiern Sie mit uns den Abschluss der Ausstellung «Körpersprache».
Um 15 Uhr findet eine Führung mit den Künstlerinnen statt, gemeinsam mit den Kurator:innen Michael Babics und Olivia Jenni.
Die Ausstellung vereint Werke von Thomas Hauri, Sofía Durrieu, Pawel Ferus und Anastasia Müller, die die Räumlichkeiten auf unterschiedliche Weise bespielen. Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet er die nonverbale Kommunikation, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der Werke und Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.
Die künstlerischen Positionen setzen sich mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum auseinander. Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier körperhafte Räume, deren Innenleben wie eine Haut ausgekleidet ist. Sofía Durrieu beschäftigt sich in ihrem Werk mit künstlichen Auskragungen am menschlichen Körper und mit den Widerständen, die sich diesem entgegenstellen. Pawel Ferus arbeitet in seinem skulpturalen Werk mit grossformatigen Körperfragmenten wie Köpfen oder Füssen, die in Bezug zum architektonischen Körper und zu den Körpern der Besuchenden treten und Fragen des Massstabs aufwerfen. Anastasia Müller widmet sich dem Körper als wissenschaftlicher Gegenstand, indem sie medizinische Aspekte sowie neue technologische Mittel in ihre forschende Zugangsweise einfliessen lässt.
Die Ausstellung möchte die Besuchenden auf den eigenen Körper aufmerksam machen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.
Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von der Kulturförderung des Kantons Basel-Landschaft, der Stadt Liestal, der Landis & Gyr Stiftung und der BLKB Stiftung für Kultur und Bildung.
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