Körpersprache

Sofía Durrieu, Pawel Ferus, Thomas Hauri, Anastasia Müller

 

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Der Titel «Körpersprache» kann mehrdeutig gelesen werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die nonverbale Kommunikation gemeint, bei der Gesten, Haltungen oder Bewegungen des Körpers als Mitteilungen an das Gegenüber gelesen werden können. Im Ausstellungskontext kann ein dreidimensionales Objekt im Ausstellungsraum als Körper verstanden werden, der mit seiner Präsenz auf den Umraum und die Besuchenden reagiert und damit mit ihnen zu sprechen beginnt. Auch der architektonische Innenraum ist ein Körper, der die Werke und die Besuchenden in sich aufnimmt und in einen Dialog mit ihnen tritt.

Die für die Ausstellung eingeladenen Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihren Werken mit dem Körper und dem Verhältnis zum Raum.

Thomas Hauri schafft mit seiner Malerei auf Papier Bildräume, in denen sich Spuren von Material, Bewegung und Bearbeitung einschreiben. Sofía Durrieu zeigt eine Installation, die die Besuchenden dazu einlädt, den Raum mit dem eigenen Körper zu erkunden. Die körperhaften Skulpturen von Pawel Ferus kommunizieren untereinander und mit den Besuchenden. Und Anastasia Müller widmet sich dem menschlichen Körper als wissenschaftlichem und gesellschaftlichem Gegenstand, indem sie Schönheitsideale, medizinische Perspektiven und technologische Einflüsse in ihre forschende Praxis einbezieht.

Die Ausstellung lädt dazu ein, die eigene körperliche Wahrnehmung zu schärfen – in der Bewegung im Raum und in der Wechselwirkung und Kommunikation mit den Kunstwerken.

 

Saaltexte 

Deutsch

English

 

Medien: 

Kunsttage Basel Journal

bz, 2. Mai 2026

PROZ Magazin, Juni 2026

artline, Juni 2026

Kunstbulletin, Juni 2026

 

 

 

Die Ausstellung wurde grosszügig unterstützt von der Kulturförderung Basel-Landschaft, der Stadt Liestal, der Landis & Gyr Stiftung, der BLKB Stiftung für Kultur & Bildung, der Werner Hasenböhler Stiftung und der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

 

 

The title „Körpersprache“ (Body Language) is open to multiple interpretations. In everyday usage, it refers to non-verbal communication, in which gestures, postures or bodily movements can be read as messages addressed to others. Within the context of the exhibition, a three-dimensional object in the exhibition space can be understood as a body that, through its presence, responds to its surroundings and to the visitors, thereby beginning to speak with them. The architectural interior can also be understood as a body: one that absorbs the artworks and the visitors and enters into a dialogue with them.

The artists invited to the exhibition engage in their work with the body and its relationship to space. Thomas Hauri creates pictorial spaces in his works on paper, in which traces of material, movement and process are inscribed. Sofía Durrieu presents an installation that invites visitors to explore the space with their own bodies. The corporeal sculptures by Pawel Ferus communicate with one another and with visitors. Anastasia Müller, in turn, approaches the human body as both a scientific and social subject, incorporating ideals of beauty, medical perspectives and technological influences into her research-based practice.

The exhibition invites visitors to sharpen their own bodily perception—through movement in space and through interaction and communication with the artworks.

 

Exhibition texts

English

 

Media: 

Kunsttage Basel Journal

 

The exhibition was generously supported by Kulturförderung Basel-Landschaft, Stadt Liestal, Landis & Gyr Stiftung, BLKB Stiftung für Kultur und Bildung, Werner Hasenböhler Stiftung and Abteilung Kultur Basel-Stadt.